Klarheit gewinnen - Täuschung aufheben - Hamburger Institut für angewandte Spiritualität

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Klarheit gewinnen - Täuschung aufheben (hier möglicher download als pdf)
Freitag, 27. Januar 2012

"Manchmal versteh spät ich das Wort, das mir zu leise erschien" hieß es in einem Lied der 'Puhdys'. Wie können wir nachträgliche Erkenntnisse gewinnen und zur Klarheit gelangen?
Schauen wir uns als Beispiel Fotos einer älteren Kamerageneration an. Heute gibt es Technologien, wie aus eher unscharfen Vorlagen recht klare Bilder gemacht werden. Dazu kann man zwei Wege gehen. Man nimmt die Vorlage, vergleicht die erkennbaren Details des unscharfen Fotos mit Erfahrungswerten, und versucht, gedanklich (oder mit PC) die Details einzufügen, die dort wahrscheinlich fehlen. Damit kann man aus Vorlage und Erfahrung ein scharfes Bild kreieren. Toll fürs Fotoalbum. Muss aber nicht mit der Realität übereinstimmen. Wenn meine bisherigen Erfahrungen nicht ausreichen, kann ich keine realistischen Entsprechungen einfügen. Auf unseren Alltag angewendet, bedeutet dies, ich mache mir etwas vor - der Wunsch ist der Vater des Gedanken.
Was wäre der zweite Weg? In der Technik kann man berechnen, welchen (Brechungs-)Fehler die alte Linse gemacht hatte. Vor der Linse war das komplette Bild, nach der Linse erschien das fehlerhafte Abbild. In diesem Abbild ist aber trotz des Fehlers jedes Detail enthalten, es muss nur vom Fehler befreit werden. Mathematisch ist dies möglich. Und in unserer Wahrnehmung? Da gilt es gänzlich unvoreingenommen zu schauen, wo unser Betrachtungsfehler liegen kann. Haben wir irgendwelche Filter zwischen uns und die Realität geschoben, bestehend aus Glaubenssätzen, Prägungen und Begrenzungen? Ängste können sehr stark unsere Wahrnehmungen trüben, aber auch Gifte jeder Art.
Was ist zu tun, wenn uns ein Thema schon lange beschäftigt, und wir bisher keine Klarheit gewinnen konnten? Zuerst einmal versuchen, alle Details fahren zu lassen, welche wir bewusst oder unbewusst zum Abbild hinzugefügt haben. Interpretationen sind nie das Original. Dann gilt es zu schauen, was könnte unsere Wahrnehmung getrübt haben. Ohne zu werten einfach nachfragen, auf welchem Auge wir in diesem Zusammenhang blind sind. Was haben wir verhindert, dass es zu uns durchdringt? Und was wäre, wenn die volle Wahrheit mich erreicht hätte? Hätte sie mir Angst gemacht? Wäre es mir damit schlecht ergangen? Oder ist die Gefahr nur eine vermeintliche?
Unser Leben wird sich sehr verändern, wenn wir einige bisher für uns wesentliche Grundannahmen fallen lassen. Wenn wir die Täuschung aufheben, ist die ‚Ent-Täuschung' ein guter Lohn, wenn wir damit umgehen können. Es gilt also, die Punkte zu suchen, wo wir durch Filter im Unterbewusstsein unsere Wahrnehmung beeinflusst haben. Wie würde das Geschehene aussehen, ohne unsere Interpretationen? Hier hilft es natürlich nicht, darüber nachzugrübeln, denn sonst basteln wir uns wieder nur Wunschbilder. Nach dem Erkennen unserer Filter müssen wir das Denken einstellen! Helfen wird jetzt wunschloses Meditieren oder Kontemplation, oder auch die Quantenheilung. Wir gehen ins Feld und sagen: 'alle Filter und Begrenzungen, welche ein klares Bild der Situation verhindert haben, bitte löschen
'. Dann loslassen. Es wird etwas geschehen, und sich etwas verändern, auch rückwirkend.

Ich wünsche Euch klare Erkenntnisse.

herzlichst
Frank Sohr

Copyright: Frank Sohr  www.hifas.eu
Bei Verwendung des Textes bzw. von Auszügen erbitte ich die Angabe der Quelle.

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